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Die perfekte Raumgestaltung mit Gardinen
Abgelegt unter Wohnen von julkos am 19. Dezember 2011 um 17:37
Ein teils durchsichtiger Textilstoff ist die Basis für den Blickschutz in Form einer Gardine. Bevorzugt werden dafür oft die Klassiker wie Baumwolle, Seide oder Leinen genutzt.  Durch stetige Weiterentwicklungen werden auch Stoffe aus Synthetikmaterialien immer beliebter und machen den Naturfasern den ersten Rang streitig. Weitere Informationen zur Beschaffenheit und dem Aussehen von Gardinen werden in den nächsten Zeilen geboten. Als modisches Gestaltungsmittel ist das Design von Gardinen in Farbe, Länge und Material abhängig vom jeweilig herrschenden Modegeschmack. Unveränderlich ist dabei die Aufhängung: Mittels einer Gardinenstange oder einer Gardinenleiste wird die Gardine an Halteringen aufgehängt. Als Materialien kommen dafür Holz, Messing und Edelstahl in Frage mit ganz unterschiedlichen Verzierungen. Eine Alternative für Gardinenstangen stellen Stahlseile dar, in den 70er Jahren erfreuten sich auch Kunststoff-Führungsschienen großer Beliebtheit. Neben den Möglichkeiten durch Halteringe zeigen sich moderne Gardinen zunehmend durch eine andere Alternative: Dabei werden aus dem Material des Gardinenstoffs Schlaufen gebildet. Als Schlaufengardinen werden diese bezeichnet, hierbei liegen die einige Zentimeter breiten Schlaufen direkt auf der Gardinenstange auf. Für leichteres gleiten können Gleithülsen verwendet werden, die das gleiten der Schlaufen verbessert.
Profilschienen aus Metall oder Kunststoff in T- oder C-Form stellen Gardinenleisten oder –schienen dar. Um die Gardinen passend aufzuhängen, sind dafür geeignete Gleiter notwendig, Rollen oder Gleitsteine ermöglichen das Gleiten auf oder in der Schiene. Für einfache Systeme ist eine U-Form verbreitet, über ein schmales Gardinen- oder Kräuselband, das am oberen Rand der Gardine befestigt ist, wird die Gardine dort eingehängt. Komplexere Gleiter weisen verschließbare Klammern oder Haken auf, die in den Schlaufen des Gardinenbandes eingehängt werden. Gegenüber Gardinenstangen haben Schienensysteme den klaren Vorteil, dass sie direkt unter der Decke montiert werden können. Schienen mit C-Form können sogar unsichtbar direkt unter Putz verlegt werden.
Sogenannte Schleuderstäbe oder auch Kordeln können dafür genutzt werden, um das Auf- und Zuziehen der Gardine möglichst bequem zu gestalten. Dafür wird der Stab oder die Kordel entweder in den vordersten Gardinenring oder einem extra verstärkten ersten Gleiter (Schleuderstab-Gleiter) eingeclipst.
Es gibt noch eine weitere, sehr neuartige Möglichkeit der Gardinenaufhängung. Damit wird das aufhängen von Gardinen mit Schlaufen auch direkt unter der Zimmerdecke möglich. Dafür werden aus Kunststoff gefertigte Schlaufengleiter benötigt. An einem schmalen Stab sitzen jeweils ein Gleitstein oder ein Rollenpaar.  Über diesen Stab werden dann die Schlaufen der Gardine gelegt, während der Gleitstein beziehungsweise das Rollenpaar in der Gardinenschiene stecken. Damit hängt die Schlaufe direkt unter der eigentlichen Gardinenschiene.
Das gleiche Prinzip verfolgt auch ein ebenfalls neues System zur Gardinenaufhängung, bei dem die Gardine durch Klett an einem Panelschlitten befestigt wird. Dieser Panelschlitten ist vom Umfang her größer als ein Schlaufengleiter und wird ebenfalls mit Rollen oder Gleitsteinen in der Schiene befestigt. Diese beiden Systeme ermöglichen eine sehr einfache Benutzung und leichtes Auf- und Abnehmen sowie die Möglichkeit, recht schnelle Umgestaltungen vornehmen zu können.
 
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