Wie funktioniert eigentlich ein Tierkennzeichnung-Mikrochip?
ISO-Heimtier Microchips haben ungefähr die Größe eines Reiskorns (12mm x 2 mm), eingepackt in einem kleinen Glassgehäuse, umgeben von einem Überzug, der sich Parylene-C nennt und auch bei Herzschrittmachern und anderen Implantaten benutzt wird um einen Weitertransport der Implantate im Körper zu vermeiden und den Klebeprozess mit dem Gewebe zu beschleunigen. Die Parylene-C Klebeschicht hat eine unregelmäßige Oberfläche die sich mit den Gewebefasern des Tieres um den Microschip herum verklebt. Somit bleibt der Microchip fest an der implantierten Stelle.
Jeder Chip ist nach dem Zufallsprinzip mit einer Unikatsnummer schon programmiert. Es handelt sich um einen absoluten passiven Microchip, der weder mit einer Batterie ausgestattet ist, oder zu irgendeiner Zeit durch das RF-ID Feld aktiv werden kann.
Der Microchip ist absolut ungefährlich.
Der Microchip sendet ein elektromagnetisches völlig ungefährliches Niederfrequenzfeld aus. Wenn das Lesegerät in die Nähe des Microchip kommt, wird dieser durch das Abtasten mit Energie versorgt und sendet über das Niederfrequenzfeld seine Unikatsnummer zum Lesegerät. Das Anzeigefenster des Lesegerätes zeigt dann eine Minute die Nummer dieses Microchips an. Idealerweise sollte sich das Lesegerät beim Lesevorgang ca. 5 ? 7 cm entfernt vom Microchip befinden. Alle notwendigen Arbeiten zum Auslesen der Microchip- nummer werden hier vollständig vom Lesegerät übernommen.
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