Jeder Hundehalter kennt diese Situation: man ist davon überzeugt, dass der eigene Hund friedlich reagiert und spricht den Satz aller Sätze für Hundehalter ?Der tut nix!?.
Doch weit gefehlt! Da ist plötzlich ein Hund, den der eigene nicht riechen kannn und ehe man sich versieht, hat der eigene Hund den anderen Artgenossen gebissen.
Doch nicht nur der gebissene Artgenosse, auch ein angesprungener Fahrradfahrer, der danach schwer stürzt oder ein zu Fall gebrachter Inlineskater sind typische Fälle, die dem Hundehalter eine Menge Kosten verursachen können.
Viele Hundebesitzer stehen nach so einem Vorfall leider ohne Versicherungsschutz durch eine Tierhalterhaftpflichtversicherung da. Denn es existiert immer noch der Irrglaube, dass die private Haftpflichtversicherung des Halters für Schäden, die der Hund verursacht hat, aufkommt. Dies ist jedoch eindeutig falsch. Eine private Haftpflichtversicherung schließt die Kostenerstattung nach Schäden, die von Hunden angerichtet wurden, explizit aus.
Darum ist die Haftpflichtversicherung für Hunde eine gute Versicherungsmöglichkeit. In der Regel zahlt eine Haftpflichtversicherung für Hunde die Kosten von Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden. Manche Tierversicherungen erweitern ihren Versicherungsschutz auch noch um die Erstattung von Mietsachschäden. Sollte der Vierbeiner in einer unbemerkten Minute den Türrahmen der Mietswohnung zerkaut haben, ist man als Halter durch diese Versicherungsleistung geschützt.
Wer sich für den Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Hunde interessiert, ist mit einem Versicherungsvergleich gut beraten. Die Versicherungsleistungen und auch die Beiträge variieren bei den unterschiedlichen Versicherungsgesellschaften. Bei jeder Tierversicherung fließen allerdings bestimmte Faktoren in die Berechnung der Beiträge ein. So ist beispielsweise die Rasse des Hundes ein entscheidendes Merkmal, das über die Höhe der Versicherungsbeiträge bei einer Haftpflichtversicherung für Hunde bestimmend. Aber auch die Anzahl der zu versichernden Hunde dreht an der Preisschraube. Viele Tierversicherungen gewähren einen Rabatt, wenn mehrere Hunde versichert werden.
Vor dem Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Hunde sollte darauf geachtet werden, dass die Deckungssumme möglichst hoch gewählt wird. Ist die Versicherungssumme zu niedrig gewählt, geht man das Risiko ein, dass im Versicherungsfall der Schaden nicht komplett durch die Versicherungssumme gedeckt werden kann. Sollte die Versicherungssumme für die Schadensbegleichung nicht ausreichen, muss der Hundehalter den Rest selbst begleichen. Eine Deckungssumme von 3 bis 10 Millionen hört sich im ersten Augenblick viel an. Doch im Schadensfall, der beispielsweise ein durch den eigenen Hund verursachten Verkehrsunfall ist, kann es neben Scahschäden auch zu Personenschäden kommen. Ebenso können Zahlungsforderungen von Verdienstausfällen an den Hundehalter gestellt werden.
- Es wurden noch keine Kommentare abgegeben -
Info
Aktionen
Bewerten
Wertung: 0,00
Mit Facebook-Freunden teilen