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Entwurmung von Welpen
Abgelegt unter Tiere von Hundefan am 19. Januar 2009 um 12:25
Neugeborene Hundewelpen müssen bereits im Alter von zwei Wochen und dann weiter jede zweite Woche entwurmt werden. Während es einleuchtend ist, dass die Welpen durch Würmer stärker beeinträchtigt werden als erwachsene Hunde, fragt man sich doch, wo die Würmer herkommen sollen.
Tatsache ist, dass fast alle Hunde, und damit eben auch fast alle Mutterhündinnen, irgendwann in ihrem Leben eine Spulwurminfektion durchgemacht haben. Auch bei erfolgreicher Entwurmung bleiben fast immer Würmer in verschiedenen Entwicklungsstadien an versteckten Stellen im Körper des Hundes zurück, so dass auch ein scheinbar wurmloser Hund die Infektion weitergeben kann.
Da die Mutterhündin die Wurminfektion bereits an ihre ungeborenen Welpen weitergibt, werden die Welpen in den meisten Fällen bereits mit Wurmbefall geboren. Das gilt eben auch für die Welpen entwurmter, wurmfreier Mutterhündinnen. Durch die Muttermilch erfolgen dann weitere Infektionen, so dass die regelmäßige Entwurmung der einzige Schutz vor den Folgen der Infektion ist.
Eine Infektion mit Spulwürmern beim Hund hat im Allgemeinen keine dramatischen Folgen für den Hund, nur Welpen werden dadurch erheblich beeinträchtigt, in ihrer Entwicklung verzögert und können eventuell sogar daran sterben.
Erwachsene Hunde müssen nicht mehr so häufig entwurmt werden, es wird empfohlen, die Entwurmung alle drei Monate durchzuführen. Dies ist auch dann wichtig, wenn der Hund keine Symptome eines Wurmbefalls zeigt, denn die Spulwurmeier können auch dann ausgeschieden werden, wenn der Hund offensichtlich gesund ist. Spulwurmeier, die sich in der Umgebung befinden, verursachen Spulwurminfektionen auch bei Menschen, was vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen und Entwicklungsverzögerungen zur Folge haben kann.
Vor der Anschaffung eines Hundewelpen sollte man sich also garantieren lassen, dass der Welpe entwurmt ist. Ansonsten riskiert man gesundheitliche Probleme für sich und vor allem für seine Kinder. Dass ein kranker Welpe auch hohe Kosten verursachen kann, sei nur am Rande bemerkt.
Es ist also sinnvoll, sich vor der Anschaffung möglichst viele Informationen über Welpen zu besorgen, damit man erkennen kann, ob der ins Auge gefasste Welpe gesund und aktiv ist, und damit man weiß, welche gesundheitlichen Vorsorgemaßnahmen, zu denen auch die Impfungen gehören, bereits stattgefunden haben müssen. Dies sollte man sich in jedem Fall bescheinigen lassen. Ein guter Züchter hat damit kein Problem.
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