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Begegnung mit aggressiven Hunden - so verhalte ich mich richtig
Abgelegt unter Tiere von Pfefferspray am 1. Juli 2011 um 19:11
Für viele Menschen ist der Umgang mit Hunden schon deswegen problematisch, weil sie das Verhalten des Tieres nicht einschätzen können. Für einen Hundebesitzer mag klar sein, dass ein bellender Hund, der freudig auf jemanden zuspringt und dabei heftig mit dem Schwanz wedelt, keine Bedrohung ist. Dem Laien oder ängstlichen Spaziergänger hilft ein gut gemeintes „der tut nix“ oder „der will nur spielen“ allerdings wenig.

Wie erkenne ich Aggressionsbereitschaft?

Ein deutliches Anzeichen für die Aggressionsbereitschaft eines Hundes ist eine starre, angespannte Körperhaltung mit tief gehaltenem Kopf, zurückgelegten Ohren und hochgezogenen Lefzen. Der Hund zeigt die Zähne, aus seiner Kehle kommt ein grollendes Knurren, evt. schnappt er in die Luft. Die Rute hält er starr, die Rücken- oder Nackenhaare sind gesträubt.

Ruhe bewahren

Steht Ihnen ein solcher Hund beim Spaziergang gegenüber, bitten Sie den Hundebesitzer, das Tier an die Leine zu nehmen oder festzuhalten. Ist der Hundeführer nicht in der Nähe ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Schnelle Bewegungen oder gar Davonlaufen lösen bei vielen Hunden den Jagdimpuls aus; sie setzen zur Verfolgung an, und für gewöhnlich können sie schneller laufen als ein Spaziergänger. Jogger, Inlineskater oder Radfahrer sollten runter vom Tempo und den Hund in großem Bogen und in gemächlichem Tempo umgehen.

Am besten ignorieren

Bleiben Sie nicht stehen, brüllen Sie den Hund nicht an und versuchen Sie nicht, ihn anzufassen oder gar mit Streicheln zu beruhigen. Gehen Sie langsam weiter und versuchen Sie, den Hund zu ignorieren. Ein Fixieren und Anstarren des Hundes ist kontraproduktiv: wer in der Natur einen anderen fixiert, führt meist nichts Gutes im Schilde. Starren Sie dem Hund in die Augen, kann er das als Drohgebärde verstehen und angreifen.

Wie kann ich mich wehren?


Auf keinen Fall sollten Sie bei einer Begegnung mit einem aggressiven Hund Ihrerseits Aggressionsbereitschaft zeigen. Vergessen Sie die Devise „Angriff ist die beste Verteidigung“ und setzen Sie auf vorsichtigen Rückzug. Kommt es dennoch zu einem Angriff, hilft ein Pfeffer Spray , wobei es keine Rolle spielt, ob es sich um einen Pfeffer- oder einen Haarspray handelt. Sprühen Sie damit dem Hund direkt auf die Nase – er wird irritiert genug sein, um Sie ziehen zu lassen. Erhältlich sind auch spezielle Tierabwehrsprays .
Theoretisch können Sie sich auch mit einem Stock zur Wehr setzen – praktisch hat man diesen aber nur selten zur Hand. Grundsätzlich gilt: sollten Sie sich wirklich aktiv zur Wehr setzen müssen, zielen Sie immer auf die Nase des Hundes, sie ist seine empfindlichste Stelle.
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