Uhren sind Instrumente zur Zeiterfassung. Sie funktionieren mechanisch oder elektrisch. Uhren existieren in verschiedensten Formen und Varianten, besonders moderne Uhren werden gerne eher als schmückendes Accessoire als zur Zeitmessung verwendet. Im folgenden soll ein kurzer Überblick über die Geschichte und Technik der Uhren geschaffen werden.
Schon in der Antike hat der Mensch versucht sich einen Überblick über die Zeit zu verschaffen und erste Sonnenuhren gebaut. Diese Uhren, meist einfache Steine mit eingravierten Skalen, zeigten den aktuellen Zeitpunkt mit Hilfe des Schattenwurfs der Sonne an.
Erste mechanische Uhren wie wir sie noch heute kennen wurden seit dem Mittelalter gebaut und verwendet. Damals bestand eine Uhr aus einer hochkomplizierten Zahnradmechanik welche die Zeiger auf der Skala bewegten. Solche Uhren wurden noch bis ins zwanzigste Jahrhundert gebaut und mussten regelmäßig aufgezogen werden. Die ersten solchen Uhren wurden primär an Kirchtürmen eingesetzt.
Ebenfalls im Mittelalter, genauer im vierzehnten Jahrhundert wurden erste Sanduhren gebaut. Diese waren in der Regel symetrische, hantelförmige Glasbehälter in welchen sich zu etwa 50% Sand befand. Wurde die Sanduhr umgedreht begann der Sand durch die Verengung in der Mitte langsam nach unten zu rieseln. Somit ließen sich gleiche Zeitspannen abmessen. Noch heute finden Sanduhren hier und da Verwendung, zum Beispiel beim Kochen.
Die Mechanisch betriebene Räderuhr erhielt bis in die Neuzeit eine Monopolstellung und wird noch heute gebaut. Etwa im sechzehnten Jahrhundert wurden erste tragbare Räderuhren gebaut, damals noch in Form von Taschenuhren. Durch die geringe Größe mussten diese relativ häufig, meist einmal am Tag aufgezogen werden. Später folgten dann erste Armbanduhren, welche nochmals erheblich kleiner waren als die klassische Taschenuhr und bequem am Handgelenk getragen werden konnten.
Mit dem fortschreitenden Nutzen der Elektrizität als Energiequelle, kam man recht schnell auf die Idee auch Uhren auf diese Weise zu betreiben. Heute bilden elektrisch betriebene Uhren, meist Digital- oder Quarzuhren das Monopol. Im Gegensatz zu einer Räderuhr wird bei der Quarzuhr kein Pendel, sondern ein sogenanntes "Schwingquarz" eingesetzt.
Die Digitaluhr, die heute als Radiowecker, Armbanduhr Bahnhofsuhr und jeder anderen erdenklichen Form gebaut wird verwendet kein analoges Ziffernblatt mit Zeigern zur Anzeige der Zeit, sondern allein die Ziffern. Zum Eisnatz kommen hier zum Beispiel Fallblätter oder LC-Displays
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