Wenn es Herbst wird in weiten Teilen Europas, bieten sich für sonnenhungrige Urlauber nur noch wenige gute Reiseziele an: die Südtürkei, Zypern, Griechenland - und Spanien. An der spanischen Costa del Sol hält sich der Sommer bis in den Oktober hinein, aber auch auf den Balearen kann man mit etwas Glück warme und trockene Urlaubstage genießen.
Eine Sonderstellung nehmen die Kanarischen Inseln ein. Hier ist der Wechsel der Jahreszeiten kaum zu spüren. Im Herbst und Winter liegen die Temperaturen nur wenige Grad unter den Sommerwerten. Der Grund für die dieses ungewöhnliche Klima sind der Atlantische Ozean, der als riesiger Wärmespeicher wirkt, und die südliche Lage der Inseln auf Höhe der Wüste Sahara.
Die wesentlichen Vorteile, das spanische Festland erst im Herbst zu besuchen, liegen in den fehlenden Hitzespitzen und in der geringeren Urlauberzahl. Im Oktober klettert das Thermometer nur in Ausnahmefällen bis zur 30-Grad-Marke. Gelegentlich kann es in dieser Jahreszeit regnen - mitunter sogar heftig, aber kurz. Die erfreuliche Nebenwirkung des Regens ist, dass die Vegetation nicht mehr ganz so ausgedörrt und karg erscheint wie noch im Hochsommer.
Gerade Besucher der Balearen-Inseln Mallorca, Menorca und Ibiza profitieren im spanischen "Reiseherbst" davon, dass die Hauptreisewelle aus Deutschland und Großbritannien abgeebbt ist. Die Hotels und Strände werden zu dieser Zeit deutlich leerer, der Preis für Pauschalreisen, Flüge und Mietwagen sinkt.
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