In der Vorschule steht die Sprachentwicklung durch das Einbeziehen von Musik im Vordergrund. Wissenschaftliche Studien belegen unter anderem, dass sich Kinder mit einem regelmäßigen Musikunterricht in vielen Bereichen von ihren Altersgenossen abheben. Die Intelligenz der Kinder wird erweitert, richtiges soziales Verhalten geschult und die Psychomotorik gefördert.
Vor allem die Spracherziehung ist an der Vorschule eine wichtige Bildungskomponente. Die gesprochene Sprache steht dabei im Zentrum - Musik und Rhythmus dienen zur Erweiterung der sprachlichen Ausdruckmöglichkeiten von Vorschulkindern. Musikalisches Erleben wird damit zu einem pädagogischen Instrument der Sprachentwicklung. Interessant ist, dass die Kinder im Vorschulalter kaum Probleme haben, neue Laute, Töne und Klänge aufzunehmen. Gesteigert werden dabei das gesamte Denkvermögen, die Konzentration und das Gedächtnis der Kinder. Besonders für Vorschulkinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, hat sich die Kombination aus Musikunterricht und Spracherziehung bewährt. Durch diese Lernform wird der Zugang zur Fremdsprache Deutsch erleichtert. In spielerischer Form wird das Sprachverhalten und der Umgang mit der Sprache geschult. Lieder- Sing und Tanzspiele sind konkrete Anwendungen. Wörter und deren Bedeutung werden mit Augen und Ohren aufgenommen sowie durch körperlichen Ausdruck versinnbildlicht. Der Sprachschatz erweitert sich so schnell und wird durch Wiederholung bleibend abrufbar. Die Eltern werden einbezogen, indem Lieder und Liedtexte auch zusammen geübt werden. Gemeinsame musikalische Aufführungen von Vorschulkindern und ihren Eltern fördert zusätzlich die Freude am täglichen Lernen.
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