Die moderne Kindererziehung besagt, dass Kinder ganz gleich was sie anstellen, niemals von ihren Eltern geschlagen werden. Dies nennt sich auch antiautoritär und ist mit der klassischen Kindererziehung nicht zu vergleichen. Denn während Eltern der klassischen Erziehungsmethode nichts dagegen haben, ihre Kinder auch einmal zu hauen, um ihnen Respekt beizubringen, sieht dies in der modernen Erziehung ganz anders aus.
Dies hat natürlich den Vorteil, dass die Kinder sich vor ihren Eltern nicht fürchten, aber es hat auch den Nachteil, dass die Kinder meinen, sie könnten sich alles herausnehmen, wenn ihre Eltern die Strenge nicht anders unter Beweis stellen. Von daher ist auch bei der modernen Kindererziehung die Konsequenz für ein Verhalten sehr wichtig. Denn wenn ein Kind gar nicht bestraft wird, wenn es etwas falsches oder gar verbotenes getan hat, wird es auch nicht lernen, wie man sich richtig zu verhalten hat. Die Strafen für ungehorsames Verhalten sehen in der modernen Erziehung sehr verschieden aus. Manche Kinder bekommen Hausarrest, andere dagegen eher Fernsehverbot. Viele Eltern verbieten ihren Kindern den Computer oder die Spielekonsole. Ganz gleich, welche Bestrafung in der Erziehung gewählt werden, sie sollten auf jeden Fall auch das Kind berühren. Stört sich das Kind nicht an den Strafen, wird es auch aus der Erziehungsmaßnahme nichts gelernt haben.
Fazit der beiden Erziehungsmethoden ist also, dass man mit der klassischen Erziehung eher gehorsame Kinder erzieht. Dies hat aber nichts mit Respekt, sondern nur mit purer Angst zu tun. Die moderne Erziehung verlangt von den Eltern konsequent zu sein, damit die Kinder Respekt haben können.
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