Die 10 häufigsten Fehler bei der Domain Registrierung
Lesen Sie unsere Top 10 Liste über die 10 häufigsten Fehler bei der Domain Registrierung noch bevor Sie Ihre Domain sichern. So vermeiden Sie unnötige Probleme und Fehler auf dem Weg zu Ihrer eigenen Domain.
Inhalt:
- Marken- oder Patentrechtsverletzung
- Falsche Schreibweise
- Nicht „Merkbare“ Domainnamen
- Zu viele „Minus“
- Fehlender Bezug
- Nicht aussprechbarer Domainname
- Falscher Provider / Registrar
- Zu teuer
- Zu lang
- Falsche Topleveldomain
Marken- oder Patentrechtsverletzung
Achten Sie noch vor der Domain Registrierung darauf, dass Ihr Domainname nicht mit eventuell bestehenden Patenten oder eingetragenen Marken übereinstimmt. Anderenfalls können im Konfliktfall hohe Forderungen und teure Gerichtsprozesse auf Sie zukommen.
Falsche Schreibweise in der Domain
Wenn auch nicht so tragisch wie eine Patent- oder Markenrechtsverletzung, ist ein falsch geschriebener Domainname häufig ein offensichtlich unnötiger Fehler; Die Registrierung gilt für meist ein Jahr und ist normalerweise nicht rückgängig zu machen. Es gibt jedoch auch Situationen in denen es Sinn machen kann, eine Domain mit falscher Schreibweise zu sichern. Dies kann zum Beispiel dann vorkommen, wenn Sie bereits über einen bekannten Markennamen verfügen, der gerne „vertippt“ wird oder wenn die Schreibweise zu einer kreativen, leicht merkbaren Wortschöpfung führt.
Nicht „Merkbare“ Domainnamen
Achten Sie darauf, dass man sich den Domainnamen gut merken kann. Ihre Besucher sollen es schließlich so leicht wie möglich haben:
- Ihre Domain zu empfehlen
- Ihnen zu „mailen“
- Sie erneut aufzusuchen
- Etc, etc.
Zu viele „Minus“
Es ist immer besser eine Domain ohne bis maximal einem Minus-Zeichen (-) zu registrieren als anders herum. Zum einen ist es so leichter die Domain zu Buchstabieren (z.B. am Telefon). Und zum anderen wurden Domains mit 2 oder mehr Minuszeichen häufig für Suchmaschinen-Spam registriert, wodurch es schwieriger werden kann, mit solchen Domain gute Ergebnisse in entsprechenden Suchmaschinen zu erzielen.
Hinzu kommt, dass viele Leute immer noch nichts mit einem „Minus“ anzufangen wissen. Durch den Verzicht erspart man sich unnötiges erklären.
Fehlender Bezug
Wenn Sie nicht grade vorhaben ein Kunstwort als Domainnamen zu sichern, empfiehlt es sich einen möglichst beschreibenden Namen zu wählen. Für Firmen-Domains eignet sich am Besten der eigentliche Firmenname. Sollte dieser bereits belegt sein, ist es sinnvoll dem Firmenname die eigene Branche anzuhängen. Hier hat sich zwar in Deutschland ein Minus eingebürgert, dennoch empfehlen wir den Verzicht oder besser noch die Registrierung beider Varianten. Im letzteren Fall, sollten Sie jedoch eine 301-Weiterleitung auf die Domain ohne Minus schalten. Besteht die Domain mit Minus bereits länger, sollte die Weiterleitung anders herum ablaufen.
Nicht aussprechbarer Domainname
Auch hier kommt das Berichten über die eigene Domain ins Spiel. Egal ob am Telefon oder bei einem direkten Gespräch: ist der Domainname nicht einfach Aussprechbar, ist er für den Zuhörer schwer zu merken und Sie müssen ihn Buchstabieren.
Falscher Provider / Registrar
Es ist wichtig, dass Sie die volle Kontrolle über Ihre Domain bekommen. Besonders wenn Sie die Domain bei einem anderen Provider als dem Registrar hosten möchten ist es wichtig, die Möglichkeit einer DNS Verwaltung Online oder per Fax/Post zu haben.
Zu teuer
Bei exotischen Domainnamen bzw. -endungen (Topleveldomains) und teilweise auch bei Standard Domains, lohnt sich ein Preisvergleich. Denn die Unterschiede sind erstaunlich hoch.
Tipp: Schauen Sie direkt auf der entsprechenden Homepage des Registrar nach. Bietet dieser selbst eine Domain Registrierung an, ist diese meist wesentlich günstiger als über einen Zwischenhändler.
Zu lang
Auch wenn die meisten Domainnamen erst bei 63 Zeichen begrenzt sind, ist es nicht ratsam die volle verfügbare Länge zu nutzen. Halten Sie den Namen kurz und Prägnant. Weniger ist mehr.
Falsche Topleveldomain
Bei der Wahl der richtigen Topleveldomain ist es immer das Beste, die Domainendung des Landes der angepeilten Zielgruppe zu verwenden. Eine Website, die auf den Deutschen Markt ausgerichtet ist, sollte Idealerweise auf einer Domain liegen, die mit der Topleveldomain .de endet. Hier gibt es allerdings auch Spielräume. Ist der gewünschte Domainname bereits belegt und wird auch nicht zum Verkauf angeboten, so lohnt es sich unter Umständen auch eine exotische Endung zu registrieren. Bei Webseiten die ausschließlich online vermarktet werden ist es meistens sogar egal unter welcher Topleveldomain die Domain registriert wurde.
Dieser Artikel wurde von Domain.Registrierung.Ws bereit gestellt.

