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Mit Beckenbodentraining Blasenschwäche lindern
Abgelegt unter Gesundheit von CarolinaCornelius am 19. Januar 2012 um 18:12
Der Beckenboden ist eine wichtige Muskelgruppe in der Körpermitte, der die Bauchorgane stützt und für die Blasen- und Darmkontrolle zuständig ist. Wenn die Beckenbodenmuskulatur geschwächt ist, kann dies dazu führen, dass die Blasenentleerung (Miktion) gestört ist. Eine Folge davon sind das Auftreten von Blasenschwäche und Inkontinenz. Besonders Frauen haben nach einer Schwangerschaft, durch hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren oder Gewichtszunahme häufig eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur und leiden dadurch oft unter Blasenschwäche. Männer haben seltener  Probleme mit der Beckenbodenmuskulatur als Frauen. Für Männer ist Beckenbodentraining jedoch ein wichtiger Bestandteil der Reha nach einer Prostataoperation, da nach der OP viele Männer unter Inkontinenz leiden. Mit Beckenbodentraining können die geschwächten Beckenbodenmuskeln einfach und gezielt gestärkt werden. Beckenbodengymnastik kann jeder - egal ob Frau oder Mann-  immer und überall durchführen. Die Muskeln sind nicht direkt sichtbar, d. h. eine Voraussetzung für das Training ist die Fähigkeit die Beckenbodenmuskeln zu lokalisieren und gezielt anzuspannen. Geschulte Pflegekräfte, z. B. Hebammen oder Physiotherapeuten, können beim erstmaligen Erlernen der Beckenbodenübungen behilflich sein. Das Training ist unabhängig vom Alter. Auch ältere Menschen, die von Blasenschwäche betroffen sind, können mit den verschiedenen Übungen gezielt die eigene Beckenbodenmuskulatur stärken und die Blase stützen. Studien haben gezeigt, dass über die Hälfte der Betroffenen, die unter  Inkontinenz leiden, ihre Blasenprobleme durch regelmäßige Gymnastik verringern konnten. All dies sind gute Gründe Beckenbodengymnastik auszuprobieren. Dabei können die Übungen auch vorbeugend durchgeführt werden. 
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