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Folsäure und Folsäuremangel bei Kindern
Abgelegt unter Gesundheit von rosafrank am 18. Januar 2012 um 15:57
Folsäure ist unentbehrlich für den Körper. Schwangere oder Personen mit einem Folsäuremangel können sich Folsäure verschreiben lassen. In der Schwangerschaft kann ein Folsäuremangel die Entwicklung des kindlichen Nervensystems behindern und die werdende Mutter soll auf die Gesundheit achten . Jugendliche und Erwachsene benötigen 400 Mikrogramm Folsäure. Die Nebenwirkungen eines Folsäuremangels sind hinsichtlich der Schwangerschaft beim Kind Neuralrohrdefekte wie zum Beispiel ein offener Rücken. Aus dem Neuralrohr, der frühembryonalen Anlage des Nervengewebes, entwickeln sich das Gehirn und das Rückenmark des Kindes. Eine Folsäureprophylaxe kann diesen Defekt verhindern. Der Einnahmezeitraum ist entscheidend für ihre Wirksamkeit. Die Folsäuregabe muss zur Prävention acht Wochen vor bis acht Wochen nach Schwangerschaftseintritt genommen werden. Zwischen dem 22. und 28. Tag nach der Empfängnis schließt sich das Neuralrohr beim Fötus.   Die Einnahme von 400 Mikrogramm pro Tag für Kinder und Erwachsene kann ein Spina bifida vorgebeugt werden. Das Fehlgeburtsrisiko ist durch einen Mangel an Folsäure ebenfalls erhöht. Möglicherweise ist ein Mangel an Folsäure mitverantwortlich für den plötzlichen Kindstod. Folsäure ist ein Vitamin der B-Vitamine. Im Körper gibt es keinen Speicher und dieser auf die tägliche Zufuhr angewiesen. Gerade in Blattgemüsen ist viel Folsäure vorhanden. Eine ausgewogene Ernährung  mit reichlich frischem Gemüse und Getreideprodukte deckt den ganzen Bedarf an Folsäure. 
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