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Kreditkarten im Urlaub ? das bessere Bargeld
Abgelegt unter Finanzen von direktbankvergleich. am 31. Juli 2009 um 22:58

In kleinen Läden, in großen Einkaufszentren, in Restaurants, in Hotels und im Internet ? kaum ein Ort, an dem heute nicht per Kreditkarte bezahlt werden kann. Dazu kommt, dass der Kreditkartennutzer praktisch nur Vorteile hat, wenn er mit dem Plastikgeld zahlt: kein Geld zählen, kein Geld abheben, keine Gebühren (die trägt in der Euro-Zone der Händler). Wer sich ins nichteuropäische Ausland begibt, kann jedoch schnell unliebsame Bekanntschaft mit zum Teil recht hohen Gebühren machen, die die Erinnerungen an einen gelungenen Urlaub verderben können.

Dem zugrunde liegt ein Umstand, der für den Kreditkartennutzer ein Problem, für seine Bank jedoch eine nicht zu vernachlässigende Einnahmequelle darstellt: die Auslandsnutzungsgebühren. Während das Bezahlen per Karte in Deutschland und den Euro-Staaten keine Gebühren verursacht, sieht die Lage in anderen Ländern vollkommen anders aus: Von Bank zu Bank unterschiedlich fallen die Gebühren aus, die beim Bezahlen in New York, Kairo oder Tokyo anfallen ? meist liegen sie jedoch bei 1,50% des Betrags, der umgesetzt wurde.

Bei einer Hotelrechnung über 400 Euro mögen 6,- Euro zwar wenig erscheinen, auf die Dauer summieren sich die kleinen Beträge dennoch. Da deutschlandweit praktisch keine Bank existiert, die auf die Auslandsnutzungsgebühren verzichtet, scheint es also nur eine einzige Alternative zu geben: die Barzahlung. Diese ist aber wiederum mit ihren eigenen Nachteilen behaftet. Das Bargeld für den gesamten Urlaub mit sich zu führen ist weder praktisch noch besonders sicher. Außerdem sind die Wechselkurse beim Tausch von Bargeld, sowohl in der Heimat als auch am Reiseziel, selten wirklich günstig.

Mehrmals kleinere Summen im Ausland am Automaten abzuheben, verursacht in der Regel wiederum Kosten, die allerdings umgangen werden können. Denn im Gegensatz zu den Auslandsnutzungsgebühren, die alle deutschen Banken erheben, werden Automatengebühren nicht von allen Banken erhoben. Einige Direktbanken verzichten sogar vollkommen auf Automatengebühren, egal ob die Abhebung in Hannover oder in Adelaide stattfindet. Zu diesen Kreditinstituten gehören die Deutsche Kreditbank (DKB), die comdirect und die ING-DiBa. Alle drei Banken bieten ihre Girokonten im Verbund mit einer Visa Karte an, mit der weltweit an allen Automaten kostenlos Geld abgehoben werden kann.

Natürlich ist der Weg über den Geldautomaten weniger bequem, als direkt per Kreditkarte zu zahlen, aber der Aufwand wird mit einer Ersparnis von rund 1,50% belohnt. Ob das Kosten-Nutzen-Verhältnis nun in die eine oder in die andere Richtung neigt, ist wiederum abhängig von den individuellen Präferenzen jedes einzelnen Reisenden. Einen Überblick über die aktuellen Kreditkarten auf dem Markt findet sich auf direktbankvergleich.de/kreditkarten.

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