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Die Vielfalt der Rasierer erscheint heutzutage beinahe erschlagend
Abgelegt unter Elektronik von HenrikeSchaper am 8. August 2011 um 22:06
 Für den Fall, dass auf der Einkaufsliste der Begriff "Rasierer" (für den Mann) auftaucht, sind besonders die Frauen, die mit dem Einkauf beauftragt sind, immer mal wieder mehr als nur ein wenig überfordert. Die Ursache ist aber oft gar nicht, dass sie selbst mit dem Rasieren nichts zu tun haben oder sich keine Mühe geben würden. Der Grund liegt sicher auch im kaum zu überblickenden Markt für Rasierer.

Eine typische Internetseite, die eine bestimmte Anzahl Angebote zu Haushaltsgeräten beschreibt, führt in der Regel ungefähr zwischen 1.000 und 1.500 Artikel im Bereich Rasierer. Selbst ein ein gutgemeinter Tipp auf dem Einkaufszettel wie etwa "Gillette" oder "Panasonic" reduziert die angebotene Menge nicht sehr ein, da die genannten Marken bestimmt mehrere hundert unterschiedliche Angebote (für Frauen und Männer) anbieten.

Bingt man das Einzelwort Rasierer, so erhält die/der Suchende die Anzeige von ca. zwei Mio. Seiten . So der Suchende sicher weiß, dass ein Elektrorasierer gewünscht wurde, verringert sich die Aufzählung schon auf ungefähr 200.000 Einträge. Durch eine Suche nach Rasierapparat oder Rasierapparate kann man die Zahl der Treffer auf unter 100.000 Treffer kürzen, wenn man auch nicht 100% sicher sein kann, dass unter den gefundenen Treffern auch das Gesuchte tatsächlich vorhanden ist. Deutlich weniger unübersichtlich ist üblicherweise das Angebot zu dem Begriff Rasierer bei einschlägigen Auktions-Portalen.

Bestätigen müssen in gewisser Weise ebenso die Herren, dass sie sich im Wirrwarr des Marktes kaum auskennen und beim Anschaffen eines Rasierers vor allen Dingen sich nach der Gewohntheit richten. Diesen Umstand kennen normalerweiseauch die Hersteller. Es ist sicher nicht einfach, Suchende zu neuen Kunden werden zu lassen. Eine Chance existiert dann, wenn der junge Mann aus dem Elternhaus auszieht, bevor der erste Flaum weg ist. Leider ist diese Chance gering und in vielen Fällen lassen sich die Heranwachsenden vom Markennamen am Rasierer des Vaters beeinflussen. So sind es in vielen Situationen wohl nur besondere Situationen, welche einen Wechsel mit sich bringen. Zu diesen Zufällen gehört z.B. das Zu-Hause-Liegenlassen des Rasierzeugs, wenn man im Hotel eine Nacht verbringt.

Es verwundert daher nicht, dass die Unternehmen ausschweifend ihre Rasierer beschreiben und Entwicklungen als als etwas ganz Besonderes in Bezug auf Rasiererfolg sowie Bequemlichkeit anpreisen, welche im Alltag nur den Geldbeutel in ungeahnter Qualität beschneiden.
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