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Die neue Art Fernsehen zu schauen - IPTV
Abgelegt unter Elektronik von IPTVMarc am 6. Juli 2009 um 17:31
Viele Verbraucher haben sicherlich schon mal den Mode-Begriff "IPTV" gehört. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diese Abkürzung? Bei IPTV handelt es sich um sogenanntes Internetfernsehen. Soviel sei schon verraten ? es könnte die Fernsehwelt revolutionieren.
IPTV vs. WebTV
IPTV steht für Internet Protocol Television, zu Deutsch Internet-Protokoll-Fernsehen. Wie der Name schon sagt, verwendet IPTV das Internet Protocol, welches auch die Grundlage des Internet ist, um Fernsehprogramme auszustrahlen. Jedoch darf man IPTV nicht mit WebTV, wie man es von Youtube oder ähnlichen Portalen kennt, verwechseln. Denn IPTV wird über ein geschlossenes Netz angeboten, wodurch eine feste Bandbreite zugesichert werden kann. Für den Zuschauer heißt das, dass er ein ruckelfreies Bild in sehr guter Qualität empfängt.
Großer Mehrwert durch zahlreiche Funktionen
IPTV bietet viele neue Möglichkeiten für die Kunden, denn die Technik erlaubt es, die Vorteile des Internets auch beim Fernsehen auszunutzen. Es ist ein Rückkanal vorhanden, der eine Interaktion ermöglicht, die es bei keinen der anderen Übertragungsverfahren in dieser Form gibt. Das Abrufen von E-mails, Onlineshopping, zahlreiche Zusatzinformationen zu Programmen, Quizspiele zum Mitraten, Interaktion mit anderen Nutzern, und viele weitere interaktive Services sind machbar. Außerdem besteht die Möglichkeit Mit einem Personal Videorekorder (PVR) Sendungen aufzeichnen zu lassen, und das sogar unterwegs über das Handy. Auch das sehr beliebte Timeshifting (zeitversetztes Fernsehen) und Video-on-Demand, also Video auf Abruf, sind verfügbar. Man sieht: IPTV hat für die Kunden einen großen Mehrwert.
Empfang mit DSL und STB
Um IPTV zu Hause auf dem Fernseher schauen zu können, braucht man eine so genannte Set-Top-Box (STB). IPTV-Angebote gibt es in Deutschland von T-Home, Alice und Vodafone/Arcor. Empfangbar ist es bei Arcor schon mit einer DSL6000 Verbindung (6 Mbit/s). Ansonsten benötigt man einen ADSL2+ Anschluss (16 Mbit/s). Bei T-Home ist es auch über das sehr schnelle VDSL (50 Mbit/s) möglich. Damit ist auch der Empfang vom hochauflösenden HDTV kein Problem mehr. Bei allen Angeboten sind Surfen, Telefonieren und Fernsehen über eine Leitung mit inbegriffen. Das wird auch als Triple Play bezeichnet, und erfreut sich immer größerer Beliebtheit.
Was bringt die Zukunft?
Noch hat IPTV im Vergleich zu Kabel, Satellit und terrestrischer Fernsehausstrahlung in Deutschland einen eher geringen Marktanteil. Doch viele Studien sagen voraus, das IPTV in Zukunft ein starker Konkurrent werden könnte. Ende 2009 soll es bereits 1,2 Mio. Kunden geben, 2010 dann schon 1,8 Mio. und der Trend geht weiter nach oben. In Nachbarländern wie Frankreich und Italien ist IPTV schon längst etabliert. Die Zuschauer von Morgen wollen nicht einfach nur Fernsehen und werden die neuen Möglichkeiten zu schätzen wissen.
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