Gerade im Bereich der IT gibt es viele gesetzliche Bestimmungen, Vorgaben und Anforderungen, die auch bei intensiver Recherche nicht allumfassend durch einen Nicht-Juristen zu bewerten sind, denn dafür sind die gesetzlichen Vorgaben entweder zu neu oder es existieren keine ausreichend genauen Gesetze, die die Dynamik der IT in einem erschöpfenden Maße abbilden. In jedem Fall kann ein Fehler in diesem Bereich sehr schnell viele unangenehme Konsequenzen haben, denn auch in der IT gilt der alte Grundsatz des Strafrechts: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Doch die Gefahr kann durch eine gute juristische Beratung, durch einen Fachanwalt für Software-Recht auf ein minimales Maß zurückgefahren werden. Gerade im Zuge von neuen Projekten oder im Rahmen von Kooperationen sollte man den juristischen Rat suchen, denn im Vorfeld zu identifizieren, wo sich später Problemfelder ergeben könnten, spart nicht nur Nerven, sondern oftmals auch Geld und Aufwand. Eine entsprechende Anwaltskanzlei findet man dabei entweder bei der Anwaltskammer, im Telefonbuch oder im Internet, oder auch durch Hinweise von anderen in der IT tätigen, die ähnliche Anforderungen an juristische Beratung haben. Man sollte für ein Gespräch die Fakten zusammenbringen und somit dem Anwalt die Möglichkeit geben, sich schnell und effizient einen Überblick zu verschaffen. Zudem sollte man hier Open Book arbeiten, also alle relevanten Informationen bereit stellen, denn nur so ist es möglich, dass die möglichen Fehler noch intern identifiziert werden, statt von ihnen später zu erfahren, wenn bereits Abmahnungen oder Verfahren angestrengt sind.
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