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6. Februar 2010

Ein kritischer Blick auf die Elektromobilität

Abgelegt unter: auto — compusch @ 00:43

Einige Menschen beschäftigen sich heutzutage mit dem Thema, wie man dem immer eminenter werdenden Problem knapper fossiler Ressourcen entgegensteuern kann. Eine Schwierigkeit, die unter anderem auch auf die Mobilitätsindustrie zukommen wird. In diesem Zusammenhang ist abzusehen, dass Benzin-Motoren über die nächsten Jahrzehnte immer unrentabler werden und von der großen Masse an Pendlern und Fahrzeugbesitzern nicht mehr unterhalten werden können.
Alternative Antriebskonzepte stehen nun schon seit wenigen Jahren in den Startlöchern, wobei beispielsweise Brennstoffzellen im Moment nicht so hoch in der Gunst bei Automobilherstellern stehen, wie der Elektroantrieb. Ein Beleg hierführ kann beispielsweise in einer Übersicht bei 2WiD.net zum Thema Elektroauto gefunden werden. Zahlreiche Prototypen sind bereits angedacht und befinden sich teilweise schon in der Erprobung im Flotteneinsatz.
Im Gegensatz zum Otto-Normal-Motor gibt es bislang aber einen entscheidenden Nachteil: Die Energiespeicher sind zur Zeit noch nicht leistungsfähig genug, um auf Dauer eine Reichweite von über 200 Kilometern pro Aufladung gewährleisten zu können. Zudem sind sie schwer, unhandlich und unterliegen einem steten Verschleiß, der dazu führt, dass der Fahrzeughalter nach einigen Jahren die entsprechend schweren und unhandlichen Batterien tauschen müsste. In diesem Zusammenhang dürfte auch das Endlager dieser Aggregate nicht unerheblich sein, immerhin enthalten sie eine nicht zu verachtende Menge an Schadstoffen und auch das Recycling dieser Energiespeicher ist bei weitem noch nicht so effizient, dass Teile von selbigen nicht auf dem Sondermüll landen würden.
Des Weiteren stellen Elektrofahrzeuge bei näherer Betrachtung keine Lösung dar, die auf absehbare Zeit vollkommen emissionsfrei und ohne den Einsatz fossiler Rohstoffen auskommt. Immerhin wird zum einen ihre Antriebskraft, sprich die Elektrizität, zu einem großen Teil eben noch nicht aus regenerativen Quellen gewonnen. Zum anderen verschlingt auch die Produktion der entsprechenden Fahrzeuge und Batterien einen enormen Bedarf an Energie.
Abgesehen von den negativen Gesichtspunkten darf man aber nicht außer Acht lassen, dass diese besondere Form des Antriebs auch schon jetzt seine Vorteile mit sich bringt. Immerhin bleiben schon heute Innenstädte damit emissionsfrei, da Elektrofahrzeuge direkt keine Schadstoffe ausstoßen. Diese umweltschädlichen Ausstöße werden stattdessen auf die Kraftwerke verlagert, von denen die Fahrzeuge ihren Strom beziehen. Selbige arbeiten in der Regel aber effizienter und sauberer als eine Vielzahl von Otto-Normal-Motoren.

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