Je nach Zeitepoche unterscheiden sich auch die jeweiligen Fenster.
Im Barock gab es hohe und oben runde Fenster, wohingegen die heutigen Fenster in Baukastenelementen an die Fassade montiert werden und somit zwischen den Fenstern oft kein Stützbalken mehr zu sehen ist.
Um zu heutiger Zeit ein modernes Gebäude zu verglasen, sind oft hunderte Quadratmeter Glasfassade notwendig, die dann direkt an die Grundbaute befestigt werden. Sie sind im Durchschnitt zwischen 2,80 Meter mal 1,60 Meter groß und nicht verdunkelt.
Heutzutage kann man mit solchen Fensterelementen auch Energie durch eingebaute Solarzellen gewinnen.
In der heutigen Zeit werden meist Kunststofffenster, Holzfenster, Holz-Aluminiumfenster oder Aluminiumfenster verwendet.
Vielen Architekten ist es in diesen Zeiten sehr wichtig durch viel Licht, welches durch die Fenster fällt, nicht nur das Raumambiente zu heben, sondern auch Energie für Licht und Wärme zu sparen.
In der Großbautechnik werden gerade, glatte Scheiben bisher bevorzugt, jedoch ist es möglich mit neuartigen Verfahren des Glasgießens auch gewölbte Scheiben herzustellen.
Meist werden auch Verbund- oder Doppelfenster genutzt, um Heizenergie zu sparen und zu speichern.
Früher war es üblich, die Fenster auf das Fensterloch in der Wand zu zu schneiden, heute jedoch ist es oft üblich, dass der Architekt mit der Idee der Fensterverarbeitung beginnt und dann darauf sein gesamtes Bauwerk auf dem Skizzenblatt aufbaut.
Alles in allem ist zu sagen, dass das moderne und zeitgemäße Fenster heutzutage eher die Wand ersetzt und somit als eines der bedeutensten Bauelemente.
Bei normalen Wohnhäusern allerdings hat sich im letzten Jahrhundert nicht sehr viel verändert. Dennoch hat sich die Bandbreite von Varianten der Verarbeitung von Glas als Fensterelement im Haushalt stätig voranbewegt.
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