Bereits vor Jahrhunderten fertigten die Berglaute im Erzgebirge die ersten Weihnachtspyramiden. Damals waren es noch recht einfache Lichtergestelle. Im Laufe der Zeit waren die Bergleute darauf angewiesen neue Einkommensquellen zu erschließen, weil die Minen im Erzgebirge Zug um Zug erschöpft waren. Die Weihnachtspyramiden wurden immer ausgefallener und aufwendiger gestaltet und dekoriert. Im 20. Jahrhundert wurde dann die Weihnachtspyramide immer beliebter in Deutschen Haushalten, so dass sich heutzutage eine Vielzahl von Handwerksbetrieben mit dem Fertigen von Weihnachtspyramiden beschäftigen. Angefangen von kleinen ca. 20 cm großen Pyramiden mit einem Stockwerk, bis zu 1,50 Meter hohen 6-stöckigen Weihnachtspyramiden.
Die Weihnachtspyramide ist aber auch im Ausland zu einem beliebten Importartikel geworden. Insbesondere in den Vereinigten Staaten und Großbritannien erfreut sie sich großer Beliebtheit.
Bei den meisten Weihnachtspyramiden wird das Flügelrad durch die aufsteigende Wärme der Kerzen angetrieben. Bei größeren Erzgebirge Pyramiden findet man oft auch Elektroantriebe. Elektrische Weihnachtspyramiden bieten zwar nicht die gleiche festliche Stimmung wie kerzenbetriebene, sind aber dafür weniger anfällig gegen Zugluft und können somit in fast jedem Raum aufgestellt werden. Darüber hinaus gibt es bei elektrischen Weihnachtspyramiden keine Feuergefahr, was sie gerade für Schaufenster und z.B. Hotellobbys besonders geeignet macht.
Eine Original Erzgebirge Weihnachtspyramide wird komplett im sächsischen Erzgebirge gefertigt und ist ein Aushängeschild Deutscher Handwerkskunst. Neben Nussknackern und Räuchermännchen gehört die Weihnachtspyramide zu den bekanntesten Holzkunstartikeln aus dem Erzgebirge.
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