Auf der Wiese neben dem Haus, gab es eine große fahrbare Tränke. Die Kühe scharrten sich darum, wenn sich Durst hatten. Da die Tränke unter einer Baumgruppe stand, war es auch ein beliebter Schattenplatz für die Tiere. In der Nähe auf einer anderen Weide standen ein paar Pferde. Sie dösten vor sich hin. Das Pony was zwischen ihnen stand, stach mit seinem weißen Fell aus der Menge heraus. Von der Größe des Ponys ganz zu schweigen. Die Pferde waren allesamt hellbraun. Einige hatten eine Blesse oder einen Stern am Kopf, andere dagegen waren fast schmucklos. Auf dem Spazierweg, der die Weiden trennte liefen ein paar Fußgänger. Ein junger Mann mit seinem Hund war auch darunter. Der Hund schien sich lebhaft für die Lebewesen, die sich Kühe nannten zu interessieren. Allerdings beruhte das scheinbar nicht auf Gegenseitigkeit. Der Australian Shepherd lief den Zaun auf und ab und hätte doch so gern ein Schlupfloch gefunden, damit er sich diese anderen Tiere mal aus der Nähe angucken konnte. Es war nichts zu machen. Kein Loch nicht mal ein ganz kleines weit und breit. Das sein Herrchen beruhigend auf den Hund einsprach, hatte keine Wirkung auf das Tier. Es war einfach nur fasziniert von den Kühen. Die anderen Spaziergänger blieben nun schon stehen, um sich das Schauspiel anzusehen. Ein bisschen leid tun, konnte der Hund einem schon. Aber natürlich hat er auf einer Weide nichts zu suchen, es sei dann sie würde seinem Herrchen gehören und der wäre dann Landwirt und hätte eine Kuhherde. Dann wäre alles in Ordnung.
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