Es ist eine der großen ungelösten Fragen, wer eigentlich wann genau was erfunden hat. Selbsteinschlägige Lexika variieren bei manchen Erfindungen. Manche Erfindungen liegen zu weit zurück um genaueres darüber sagen zu können, oft entstehen Erfindungen im Wettlauf oder unabhängig gleichzeitig auf zwei verschiedenen Flecken der Welt. Fest steht jedenfalls, dass es historische Erfindungen wie Papier, Streichhölzer oder den Film gibt, hinter denen spannende Geschichten von innovativen Querdenkern namens Erfinder stehen. Ein wenig beachteter, doch entscheidender Unterschied ist der zwischen Erfindung und Entdeckung. Denn entdecken kann man zwar Naturgesetze oder neue Planeten, diese kann man aber nicht patentieren. Denn wahre Erfindungen sind nur Geräte oder Verfahren, denen eine eigene geistige Leistung eines Entwicklers zugrunde liegt, der damit ein Problem löst. Nur dieses geistige Eigentum lässt sich dann als Erfindung schützen und beim Patentamt zur gewerblichen Auswertung anmelden. Dann erhält man eine Urkunde, die die Eigentümerschaft des Erfinders an seiner Idee rechtlich erklärt. Nur so ist nämlich gesichert dass niemand die Erfindung einfach nachbaut und daraus finanziellen Nutzen zieht. Denn die Entwicklung einer Erfindung ist oft sehr zeitintensiv und aufwendig, so dass der Erfinder natürlich auch etwas davon haben will. Zunächst gelten anerkannte und geprüfte Patente für drei Jahre, können dann kostenpflichtig auf 20 Jahre erweitert werden und verfallen danach automatisch. Davor wird das Patent normalerweise auf Herz und Nieren geprüft, ob es wirklich eine Neuheit und in sich konsistent ist. Es gibt dabei verschiedene Arten: Ein Gebrauchsmuster kann man ohne vorherige genaue Prüfung anmelden, dafür ist es nicht so lange geschützt.
- Es wurden noch keine Kommentare abgegeben -
Info
Aktionen
Bewerten
Wertung: 0,00
Mit Facebook-Freunden teilen