Beim Systemrahmengerüst, oder einfach Systemgerüst genannt, werden die Bauteile durch abgemessene Verbindungen zusammengeführt. Mitunter sind auch fest angebrachte Verbindungsstücke vorhanden. Im Gerüst Handel verkaufen sich gerade die Systemgerüste sehr gut, da sie sich durch eine sehr kurze Montagezeit bewährt haben. Schließlicht leisten die Hersteller hierfür auch die entsprechende Vorarbeit. Der Hersteller ist allerdings auch dafür verantwortlich einen statischen Nachweis zu erbringen. Dafür werden entsprechende Tests durchgeführt. Die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung wird dann vom Deutschen Institut für Bautechnik gegeben. Sie ist allerdings nur befristet. Gebrauchte Gerüste gibt es bei diesem Typ also recht selten zu mieten. Nicht zuletzt deswegen spricht man in Deutschland auch von einem ?Gerüst besonderer Bauart?. Bei der Bearbeitung von Fassaden und als Schutzgerüst haben sich die Systemrahmengerüste sehr gut bewährt. Sie dienen auch dazu einen Absturz von Arbeitern oder Baumaterialien zu vermeiden. Eingeteilt werden sie in sechs Klassen, die sich nach der Last richten, die auf die Gerüste einwirken darf. Zudem werden die Systemgerüste noch in sieben Breitenklassen unterschieden. So hat der Auftraggeber die Wahl zwischen den Klassen die benötigte Gerüstart zu wählen, die sich für das jeweilige Bauvorhaben am Besten eignet.
Im Allgemeinen bestehen alle Standgerüste aus bestimmten und wesentlichen Teilen. Für den sicheren Stand sorgen an den Senkrechtrahmen angebrachte Füße. Durch eine Spindel sind diese in der Höhe verstellbar, sodass man das Gerüst auch auf unebenen Flächen gerade und stabil aufbauen kann. Die Etagen des Gerüsts bilden dann Gerüstmantel oder Bögen. Sie werden auf die Rahmen gelegt.
Redaktion Contendia
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