Seit der Dampfmaschine suchen und finden Menschen neue Wege, Maschinen und Motoren zu betreiben, weswegen an den Tanksäulen der Republik unterschiedliche Kraftstoffe angeboten werden. Ein nicht mehr so neuer, doch noch nicht weit verbreiteter Kraftstoff ist dabei das so genannte Autogas, das aus Propan und Butan besteht und im Prozess der Ölraffinierung anfällt. Dieses wurde lange Zeit nicht genutzt und auf den Bohrplattformen abgefackelt, bevor man sich der Möglichkeit bewusst wurde, dass dieses Gas ebenfalls in der Lage ist, Motoren zu betreiben. Deutschland und die EU haben sich dabei das Ziel gesetzt, die Nutzung von Autogas zu fördern, weswegen dieser Kraftstoff steuerlich begünstigt und damit deutlich billiger an der Tankstelle zu erwerben ist, als klassische Otto-Kraftstoffe wie Benzin oder Diesel. Allerdings ist Autogas nur mit einem Umbau des Kfz nutzbar, ein zusätzlicher Tank muss montiert werden und die Zuleitungen an den Motor müssen durch Fachpersonal eingebaut werden. Der Autogas Einbau wird von Fachbetrieben angeboten und hat sich bei einem mittleren Fahrpensum bereits nach einem bis zwei Jahren amortisiert, jeder danach gefahrene Kilometer mit Gas spart bei jedem Tankstopp bares Geld. Auch muss man sich keine Sorgen um die Sicherheit machen, da das Gas verdichtet und damit flüssig getankt wird, zudem sind die Sicherungen mehrfach auch von z.B. dem ADAC in Crashtests geprüft und als absolut sicher und ungefährlich bewertet worden.