Fasten hat eine lange Tradition, die sich stets bewährt hat. Das grundlegende Ziel des Fastens ist eine Entlastung des gesamten Körpers von so genannten Schlacken, die als nicht abgebaute Stoffwechselendprodukte den Körper belasten und hat somit auch eine Rückwirkung auf Seele und Geist. Entgiftung und Entschlackung geben dem Körper Energie zurück und regen die Selbstheilungskräfte an, die das körpereigene Immunsystem stärken. Insofern setzt Fasten innerlich die Basis und ist Förderung und Ursache guter Gesundheit.
Fasten ist ganzheitliches Arbeiten am Körper und dient der generellen Gesunderhaltung. Es wirkt vorbeugend und entspricht auch heute dem Wunsch nach Fitness, Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Wellness ist ein aktueller Trend, der das Wohlgefühl von Körper, Seele und Geist anstrebt. Mit verschiedenen Wellnessprogrammen soll Entspannung und innere Balance erreicht und damit die Gesundheit erhalten bleiben. Die Zielsetzung beider Methoden, dem Körper grundlegend beim Erhalt der Gesundheit zu helfen ist also die gleiche, jedoch die Ansätze der Methoden andere.
Auch wenn Wellness als moderner Trend gehandelt wird, der Begriff Wellness beruft sich ebenfalls auf eine lange Tradition. Sein Ursprung liegt bei Epikur, der 342 v. Chr. die Idee hatte, dass richtiges Denken ein Leben voller Glückseligkeit erreichen könne, und dass der Genuss im Leben durch weises Denken zu erreichen ist und nicht nur durch bloße Bedürfniserfüllung. Insofern treffen Wellnessprogramme wie Ayurveda, Feldenkrais, Yoga, Autogenes Training und vieles andere mehr auf Epikurs Idee der richtigen Geisteshaltung, denn durch diese Wellnessmethoden soll innere Ruhe und Unerschütterlichkeit gefördert werden.
Beide Methoden ergänzen sich demnach; das Fasten stärkt die gesundheitliche Basis im Körper und Wellness avanciert zum genüßlichen Vergnügen aufgrund einer soliden körperlichen gesundheitlichen Basis.