Zu einer richtigen Bewerbung an eine Polizeischule gehört heute :
Ein Deckblatt, das Bewerbungsschreiben und ein Lebenslauf mit Anhang. Mit Anhang meine ich die vielen Belege und Beweise, die Ihre Polizeischule fordert. Das wäre erstmal Ihr Zeugnis und Versetzungszeugnis. Ein Passbild befindet sich ja schon auf dem Lebenslauf und weiter benötigen Sie die Geburtsurkunde/Abstammungsurkunde, Ihr Berufsmotivationsblatt, Wehrdienstbescheinigung und Ausbildungszeugnis. Ferner benötigen Sie ein eigenfinanzierten Augenbericht. Schließlich einen Beleg über Schwimmabzeichen oder auch Kampfsportabzeichen.
Doch auch hier kann man schon sehr viele Fehler machen, daher beachten Die lieber die folgenden Tipps von mir.
Wenn man ein paar Jahre nach der Schulzeit arbeitslos bleibt und keine Lehrstelle findet, dann liegt das zum Einen an der Knappheit der Ausbildungsplätze und zum Anderen an der falschen Bewerbungstechnik.
Für eine schlechte Marktlage können Sie nichts, doch statt sich zu beklagen, sollte man die veränderbaren Dinge in Angriff nehmen. Doch dies wissen auch die meisten Bewerber, doch was unterscheidet Sie von den Anderen?
Die Bewerbungsabteilung einer Polizeischule hat es nicht einfach. Ständig kommen unaufgefordert Bewerbungen ins Haus geflattert. Bei Ihrer Bewerbung müssen Sie das Zeitfenster des Bewerbens genau einhalten. Meist fängt die Bewerbungsfrist im August eines Vorjahres statt. Dann regnet es Bewerbungen in der jeweiligen Polizeischule. Zehntausende bewerben sich, manche davon auch blind. Nun muss die Personalabteilung eine Menge Zeit investieren. Und damit sie Zeit gewinnt, filtert Sie uninteressante Bewerbungen sofort aus.
Ihre Bewerbung muss so gestaltet sein, dass sie Interesse weckt, andernfalls werden Ihre Wünsche schon im Keim erstickt. Der Trick ist, die Bewerbung persönlicher zu gestalten. Sie haben bereits mit Herrn X am Telefon gesprochen? Dann schreiben Sie es in die Bewerbung. Sie sind durch einen Messestand der Polizeischule aufmerksam geworden, dann scheuen Sie sich nicht, dies zu erwähnen. Wer es also schafft, die Bewerbung persönlicher zu machen, der gewinnt.
Außerdem müssen Sie vor Selbstbewusstsein nur so strotzen! Keine falsche Zurückhaltung, denn die Einsteller hatten bei Ihrer Bewerbung damals bestimmt auch Dick aufgetragen. Doch halten Sie sich auch an die Wahrheit und schreiben Sie alles in kurze, prägnante Sätze. Vermeiden Sie also lange nichtssagende Umschweifungen.
Zu diesen allgemeinen Regeln sollten Sie auch grammatikalische Fallstricke beachten. Wählen wir mal zwei Abschlussformulierungen zum Betrachten aus.
Bewerber A schreibt:
>> Über ein Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen .
Bewerber B schreibt: (weiterlesen…)